Ein Cash Game, anders auch Ring Game, ist die traditionelle Art, Poker zu spielen. Jedoch im Unterschied zum Turnierpoker spielt man direkt mit Bargeld, wobei die Spieler zu beliebigem Moment ins Spiel einsteigen oder aussteigen können.
Als Cash Game kann man also auch eine normale Pokerrunde im privaten Kreis bezeichnen. Online sind die Cash Games dagegen unter dem Namen ‚Tisch’ zu finden (table). Bei dieser Art vom Spielen bleiben die Blinds und eventuell Ante konstant; die Anzahl der Spieler am Tisch ändert sich gar nicht oder kaum; und Gegenspieler sind bekannt.
Zu Hause spielt man meistens mit Bargeld und im Casino mit Jetons. Diese haben 1-zu-1-Wert d.h. man kann jederzeit seine Chips vom Tisch nehmen und sie gegen Bargeld tauschen. Cash Games unterscheiden sich von den Turnieren vor allem darin, dass das Spiel viel flexibler ist. Cash Game eigen sind bestimmte Praktiken wie Pot Chopping, das Card Flashing oder Multiple Dealing, die im Turnier unbekannt oder sogar verboten sind.
Die Casinos Austria AG (CASAG) ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Wien (im 3. Bezirk am Rennweg 44), welches 12 Spielbanken betreibt und internationale Beteiligungen an Glückspielbetrieben hält.
Der Betrieb ist einer der größten österreichischen Steuerzahler. Zu den Casinos Austria gehören heutzutage 74 Casinos unter anderen in Kopenhagen, Prag, Johannesburg, Wien, Brüssel und sogar in Belgrad. Jährlich sinkt die Anzahl der Gäste, was darauf zurück zu führen ist, dass die Spieler immer neue Spielmöglichkeiten im Internet haben. Deshalb versucht man die Kunden mit Dinnermenüs oder diversen Veranstaltungen zum Casinobesuch zu locken. Die österreichischen Croupiers verdienen weit mehr (zwischen 3.000 und 4.000 Euro monatlich) als ihre Kollegen im Ausland. Ihre Gehälter werden nun auf fester Basis mit einer Erfolgsbeteiligung am Gesamtergebnis errechnet.
Es wird auch viel investiert, eine der größten Investitionen, welche ca. 70 Millionen Euro verschlungen hat, war der letzte Um- und Ausbau des Casinos in Baden in den Jahren 1992-1995. Allerdings hat die Casinos Austria AG auch Millionen Euro für Entschädigungen bei verlorenen Schadensersatzklagen von Ex-Spielern zurückzahlen müssen. August 2005 wurde das Glückspielgesetz geändert und somit wurden Schadensersatzforderungen auf das Existenzminimum beschränkt. Die Verjährungsfrist von denen wurde auch auf ein halbes Jahr gesenkt.
Als Continuation Bet bezeichnet man beim Pokern einen Einsatz am Flop, nachdem man bereits vor dem Flop mit einer Erhöhung die Initiative übernommen hat. Dabei ist der Bluff ein elementarer Bestandteil dieses Spielzuges.
Erhöht ein Spieler vor dem Flop (die ersten drei Gemeinschaftskarten), so repräsentiert er in der Regel eine starke Starthand, mit der er gewillt ist um einen großen Pot zu spielen. Wurde der Flop aufgedeckt, wird dieser Spieler in vielen Fällen mit einer Continuation Bet erneut einen Einsatz bringen und damit vorgeben, dass ihm entweder der Flop weitergeholfen hat oder seine Starthand weiterhin so stark ist, dass mögliche gegnerische Hände mit diesen ersten drei Karten keine unmittelbare Gefahr für ihn darstellen.
Die Bluff-Komponente ist bei diesem Spielzug sehr groß. Im Durchschnitt helfen einem Spieler nur in einem von drei Fällen die Karten auf dem Flop weiter. In den anderen 2/3 der Flops treffen die Spieler keine ihrer ungepaarten Startkarten oder ihr Pocket Pair ist so niedrig, dass eine oder mehrere höhere Karten auf dem Flop womöglich anderen Spielern weitergeholfen haben. Die Continuation Bet als fortgeführte Pre-Flop Aggression stellt dem Gegner aber vor das Problem herauszufinden, ob sein Gegenspieler nun eine starke Hand besitzt oder nur blufft.
Craps, auch Craps Shooting bzw. Seven Eleven genannt, ist ein Würfelspiel, das vor allem in den USA sehr populär ist. Der Name kommt vom englischen Wort Crab, dt. Krabbe, welches als Bezeichnung für den Wurf einer Einser- Dublette verwendet wurde. Das Spiel wurde 1813 aus New Orlean von Bernard de Mandeville, dem Präsident des Senats von Louisiana, entwickelt und ist eine vereinfachte Form des alt- englischen Hazard.
Einer von den Spielern – der Shooter- setzt das Banco’, also einen bestimmten Betrag, und die restlichen Spieler, die Faders, setzen dagegen. Der Shooter wirft danach zwei Würfel. Im Falle wenn er im ersten Wurf die Augensumme 7 oder 11 wirft, hat er ein Natural und gewinnt. Hat er 2, 3 oder 12, ist es ein Crap und bedeutet Verlust. Bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, ist es ein Point und der Shooter kann noch einmal werfen. Wirft er beim zweiten Wurf dieselbe Augensumme wie im ersten, gewinnt er. Im Falle von einer 7, verliert er sofort. Falls andere Augensumme fällt, kann er weiter würfeln. Beim Gewinn darf der Shooter die Würfel behalten und weiterspielen, aber er nimmt keinen Gewinn aus der Bank. Im Falle von einem Crap im ersten Wurf, also bei Verlust, darf er auch die Würfel behalten und einen neuen Betrag setzen. Er hat aber auch die Wahl, die Würfel an seinen rechten Nachbar weiter zu geben, was aber ein Muss ist, wenn er eine 7 wirft.
Die Doppelchance ist eine Quote, die im Normalfall einen Mittelwert aus zwei Quoten bei einer 3-Wege-Wette bildet. So wird durch einen einzigen Tipp auf zwei der drei Möglichkeiten getippt, was die Quote natürlich verringert. Die meisten Buchmacher bilden eine Art Mittelwert aus den zwei einzelnen Quoten, einige jedoch verringern die Doppelchancequote noch weiter um ihr Risiko geringer zu halten.
Doppelchance-Möglichkeiten:
1x = Heimmannschaft oder unentschieden ; 12 = Heim- oder Auswärtsmannschaft ; x2 = unentschieden oder Auswärtsmannschaft