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PayPal

PayPal ist ein sogenanntes E-Wallet. Also ein virtuell geführtes Konto. Dabei wird Geld zwischen den virtuellen Konten transferiert, die immer per Email-Adresse zugeordnet werden. Wirklich groß wurde PayPal natürlich in den USA und in Deutschland erfuhr es einen großen Schub als das Unternehmen von Ebay aufgekauft wurde.

Im Glücksspielbereich ist PayPal für deutsche Kunden Neuland, da sie immer nur in Regulierten Märkten wie Österreich und England tätig waren. Inzwischen hat PayPal jedoch auch einige Unternehmen im Portfolio, die die Zahlungsmethode auch für deutsche Kunden akzeptieren. Es ist eines der sichersten und vor allem meist verbreiteten virtuellen Bezahlmethoden, da sowohl Kreditkarten als auch Lastschrift als Methode zur Verfügung stehen und PayPal eine vergleichsweise hohe Sicherheit bietet verglichen mit vielen anderen E-Wallets.

Es gibt einige Details über PayPal, die nur wenige Personen wissen, die jedoch sehr interessant sind. Der interessanteste Teil dieser Firma ist der über die Gründer des Unternehmens, die zuerst die Firma an die Börse brachten um sie dann am Ende an Ebay zu verkaufen.

PayPal entstand als Zusammenschluss aus Confinity und X.com und wurde somit von Max Levchin, Peter Thiel, Luke Nosek (alle drei Confinity) und Elon Musk gegründet. Die Namen sagen euch nichts? Na dann passt mal auf, denn drei der vier Gründer sind Teile des gesamten Internet-Motors geworden dank der PayPal Millionen. Levchin gründete später Yelp, die inzwischen das größte soziale Netzwerk sind um Lokale und Restaurants zu bewerten. In den USA läuft nichts ohne einen Blick in Yelp.com.

Thiel ist sogar ursprünglich Deutscher, aber seine Eltern wanderten aus als er ein Jahr alt war. Er investierte damals in die Idee von PayPal und ist Inhaber eines der legendärsten Hightech-Hedge-Fonds der Welt. Er war der erste große Investor, der Anteile an Facebook kaufte durch seinen Hedge-Fond. Aktuell macht Thiel Schlagzeilen, weil er sich für ein Projekt einsetzt, bei dem junge Menschen gezielt eine Auszeit von der Universität nehmen um sich Geschäftsideen in der Praxis zu widmen. Er gehört zu den schärfsten Kritikern des aktuellen amerikanischen Hochschulsystems.

Da wäre noch Musk, der gleichzeitig ein Verrückter ist, aber einer der verrücktes wahr werden lässt. Als er sagte er gründet eine Firma, die Raketen ins All schicken wird, wurde er ausgelacht. Inzwischen gelang das und die NASA muss ihn beauftragen, da sie selbst keine eigenen Raketen mehr ins All schicken. Ihm gehört auch der E-Auto Hersteller Tesla und einige andere „abgedrehte“ Projekte.

Seit der Übernahme durch Ebay sind die genannten Personen jedoch alle raus. Beliebt ist PayPal in Deutschland, weil man so nur ein virtuelles Konto an die Onlineshops gibt, während man PayPal als zentrale Schnittstelle nutzt, da hier sowohl Kreditkarten als auch die Lastschrift funktionieren. PayPal ist als Käufer prinzipiell kostenlos, lediglich der Empfänger hat Gebühren, die er bezahlten muss.

Alternative E-Wallets in Deutschland sind vor allem Moneybookers/Skrill und Neteller, die vor allem für Transaktionen zu Glücksspielunternehmen beliebt sind, wobei hier Skrill auch sonst einiges an Verbreitung bei normalen Onlineshops hat.

PayPal Sportwetten Deutschland – komplette Liste

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Pot Odds (Poker)

Dass Pot Odds sehr wichtig für eine erfolgreiche Poker Strategie sind, hat sich mittlerweile herum gesprochen. Als Pot Odds bezeichnet man die Quote aus dem Betrag den man riskieren muss im Verhältnis zu dem was man gewinnen kann. Das heißt man muss schon wissen wie viel Geld sich im Pot befindet und wie viel man setzen muss um die nächste Karte zu sehen. Beim Online Poker wird einem das relativ einfach gemacht, denn es wird einem bei fast allen Anbietern angezeigt wie groß der Pot ist und natürlich auch wie viel gesetzt werden muss. Damit kann man sich die Pot Odds relativ leicht ausrechnen – zumindest wenn man halbwegs fit im Kopf ist.

An den Live Tischen ist es schon etwas schwieriger. Hier muss man selbst auf die Pot- und Einsatzgrößen kommen. Theoretisch sagt einem das auch der Dealer, aber es ist sehr mühsam ihn jedes Mal zu fragen wie viel im Pot ist. Hierfür sollte man eigene Taktiken entwickeln um die Pot Odds in angemessener Zeit herauszufinden. Man kommt meistens nicht drum herum schon während der Hand und bei jedem Einsatz mitzuzählen.

Um die Thematik der Pot Odds anschaulicher zu machen, ist es ratsam sich folgendes Beispiel anzusehen:

Es wird No Limit Hold’em mit Blinds von 10/20 gespielt. Vor dem Flop erhöht ein Spieler in mittlerer Position auf 70 und der Big Blind callt. Alle weiteren Spieler folden. Es liegen also 2 x 70 (die Erhöhung und der Call) + 10 (der Small Blind) im Pot. Der Big Blind setzt nachdem der Flop ausgeteilt wurde 75. Nun muss der Spieler, der vor dem Flop erhöht hat überlegen was er tut. Und genau bei dieser Überlegung spielen auch die Pot Odds eine Rolle. Er muss 75 setzen um die Chance zu haben 150 (der Betrag, der vor dem Flop im Pot war) + 75 (der Einsatz des Gegners) zu gewinnen. Das entspricht einem Verhältnis von 75 zu 225 oder kurz gesagt 1:3. Das bedeutet also, dass die Pot Odds 3:1 sind. Diese Information ist schon mal sehr hilfreich und der Spieler muss die ermittelten Pot Odds noch mit seiner selbst geschätzten Gewinnchance vergleichen um eine Entscheidung treffen zu können.

Natürlich lässt sich auch diese Theorie deutlich weiter ausbauen und es gibt detailiertere Beschreibungen. Alternativ empfehlen wir auch den passenden Wikipedia-Artikel, den einen Pokeranfänger jedoch etwas überfordern dürfte.

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Prognosemarkt

Prognosemärkte, elektronische Marktplattformen, in Form von Online- Wettbörsen oder virtuellen Wertpapiermärkten, werden zu Prognosen für den Ausgang der Ereignisse verwendet. Sie verfügen über eigenes System für Quoten- bzw. Preisfeststellung und gelten als Konkurrenz zu den anderen Prognoseinstrumenten.

Auf virtuellen Wertpapiermärkten handelt man keine signifikanten Geldbeträge oder Rechtsansprüche. Eine virtuelle Aktie kann zum Beispiel Absatzzahlen eines Produkts in einem konkreten Monat oder geschossene Tore im Fußballspiel darstellen also ein künftiges Ereignis bzw. Marktzustand. Ihr Endwert ist von dem tatsächlichen Ausgang des Ereignisses abhängig, z. B. ein virtueller Euro pro 100 Stück Absatz. Und so können dann die Teilnehmer ihre Einschätzungen handeln. Auf Online- Wettbörsen dagegen wettet man mit realem Geld auf den Ausgang von vor allem sportlichen Veranstaltungen sowie gesellschaftlichen oder politischen Ereignissen.

Die Prognosemärkte liefern viel präzisere Vorhersagen als die renommiertesten Meinungsumfragen. Dies ist mit ihrem speziellen Anreizsystem erklärbar. Kauft man billig und verkauft man teurer, so bekommt man eine finanzielle Belohnung für die Verbesserung der Vorhersage, und analog, wenn man teuer kauft und billig verkauft, wird man für die Verschlechterung der Prognose finanziell bestraft.

Prognosemärkte wurden bisher z. B. vom US- Verteidigungsministerium zur Vorhersage von Terroranschlägen, in der Gesundheitsindustrie zur Vorhersage von Grippeausbrüchen und der Wirksamkeit neuer Medikamente sowie von vielen Firmen zur Vorhersage von ihren Umsatzzahlen bzw. Produktqualitäten eingesetzt.

Da die Prognosemärkte als Geschicklichkeitsspiele eingeordnet werden, gelten in manchen Ländern gewisse gesetzliche Einschränkungen, wenn es um ihren Einsatz geht. Jedes Land hat dazu andere rechtliche Rahmenbedingungen oder die Frage der Einordnung wurde noch nicht geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche Wissenschaftler, die meinen, Prognosemärkte hätten großes Potenzial, die soziale Wohlfahrt zu erhöhen und postulieren für die Aufhebung dieser Einschränkungen.

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