Prognosemärkte, elektronische Marktplattformen, in Form von Online- Wettbörsen oder virtuellen Wertpapiermärkten, werden zu Prognosen für den Ausgang der Ereignisse verwendet. Sie verfügen über eigenes System für Quoten- bzw. Preisfeststellung und gelten als Konkurrenz zu den anderen Prognoseinstrumenten.
Auf virtuellen Wertpapiermärkten handelt man keine signifikanten Geldbeträge oder Rechtsansprüche. Eine virtuelle Aktie kann zum Beispiel Absatzzahlen eines Produkts in einem konkreten Monat oder geschossene Tore im Fußballspiel darstellen also ein künftiges Ereignis bzw. Marktzustand. Ihr Endwert ist von dem tatsächlichen Ausgang des Ereignisses abhängig, z. B. ein virtueller Euro pro 100 Stück Absatz. Und so können dann die Teilnehmer ihre Einschätzungen handeln. Auf Online- Wettbörsen dagegen wettet man mit realem Geld auf den Ausgang von vor allem sportlichen Veranstaltungen sowie gesellschaftlichen oder politischen Ereignissen.
Die Prognosemärkte liefern viel präzisere Vorhersagen als die renommiertesten Meinungsumfragen. Dies ist mit ihrem speziellen Anreizsystem erklärbar. Kauft man billig und verkauft man teurer, so bekommt man eine finanzielle Belohnung für die Verbesserung der Vorhersage, und analog, wenn man teuer kauft und billig verkauft, wird man für die Verschlechterung der Prognose finanziell bestraft.
Prognosemärkte wurden bisher z. B. vom US- Verteidigungsministerium zur Vorhersage von Terroranschlägen, in der Gesundheitsindustrie zur Vorhersage von Grippeausbrüchen und der Wirksamkeit neuer Medikamente sowie von vielen Firmen zur Vorhersage von ihren Umsatzzahlen bzw. Produktqualitäten eingesetzt.
Da die Prognosemärkte als Geschicklichkeitsspiele eingeordnet werden, gelten in manchen Ländern gewisse gesetzliche Einschränkungen, wenn es um ihren Einsatz geht. Jedes Land hat dazu andere rechtliche Rahmenbedingungen oder die Frage der Einordnung wurde noch nicht geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche Wissenschaftler, die meinen, Prognosemärkte hätten großes Potenzial, die soziale Wohlfahrt zu erhöhen und postulieren für die Aufhebung dieser Einschränkungen.
Totalisator ist ein System, anhand von welchem man die Gewinnhöhen bei Wetten auf Pferderennen, dem Lotto, Toto und ähnlichem bestimmen kann. Im Unterschied zum Wetten gegen einen Buchmacher, wettet man hier untereinander.
Als Erfinder von Totalisator wird oft Joseph Oller, der Gründer von Moulin Rouge und Rennbahnbesitzer, erwähnt. Bekannt unter dem Namen pari-mutuel (dt. so viel wie ‚untereinander wetten’) wurde dieses Verfahren für den amtlichen Wettbetrieb an allen wichtigen Rennplätzen eingesetzt. Die Rolle des ersten Totalisators in Deutschland übernahm ein kleines Holzhäuschen beim Grossen Hamburger Handicap 1870, in dem man für diesen Tag die Wetten platzieren konnte. Am 29. April 1882 wurde von dem deutschen Reichsgericht entschieden, dass das Wetten am Totalisator sowie das Buchmachen bei Pferderennen als Glückspiel zu betrachten sei. 1913 wurde zum ersten Mal der erste mechanische Totalisator eingesetzt, und zwar auf der Pferderennbahn in Ellerslie (Neuseeland). Als sein Erfinder gilt der Australier George Julius von Julius Poole & Gibson Pty Ltd. In USA erschien der erste Totalisator 20 Jahre später in Chicago auf der ‚Arlington Parkrennbahn’. Inzwischen hat Julius die ‚Automatic Totalisators Ltd. (ATL)’ gegründet und begann die elektromechanischen Totalisatorautomaten zu bauen. Um 1970 hatte fast jede Rennbahn ihren eigenen ATL- Totalisator. Heutzutage werden die Totalisatorwetten außer am Rennplatz auch in Wettbüros abgeschlossen, wobei der Unternehmer des Wettbüros nur als Vermittler der Wetten (‚Totalisateur’) funktioniert.
Bei Siegwette ist die Quote für ein bestimmtes Pferd der Quotient aus der Summe aller Einsätze (abzüglich Steuern) und der Summe der Einsätze auf das gesetzte Pferd. Z. B. man setzt auf das Siegpferd etwa 2.000€ und auf alle Starter insgesamt 6.000€. Der letzte Betrag (Gross pool) wird nun um sog. Take out, ca. 1/6, vermindert und so errechneter Net pool wird durch die gesetzte 2000€ geteilt, daraus ergibt sich die Quote 5.000/ 2.000 = 2.50, die multipliziert mit dem Einsatz die Gewinnsumme ausmacht. Charakteristisch für die Wetten am Totalisator ist, dass die Quote beim Abschluss der Wette noch unbekannt bleibt, weil die Wetten noch bis Beginn des Rennens angenommen werden können. Bei Platzwetten (also welche Pferde die ersten Plätze belegen) wird von dem Net pool- Betrag die Summe der gewinnenden Einsätze abgezogen und der verbleibende Betrag wird nun auf drei Töpfe aufgeteilt. Dieses wiederum geteilt durch die Höhe vom Einsatz auf jedes einzelne Pferd separat ergibt die Quotenhöhe. Wenn alle Plätze von den Favoriten des Publikums belegt werden, kommt es zu sog. Minus pool d.h. die Summe der Einsätze ist höher als der Net pool Betrag. Die Platzquote wäre in diesem Fall kleiner als 1 und der Wettende würde nicht einmal seinen Einsatz zurück haben, obwohl er richtig getippt hat. In solchen Fällen wird die Quote entweder automatisch auf 1,05 festgelegt, so dass wenigstens ein kleiner Gewinn möglich ist oder der Wettende kriegt seinen Einsatz zurück.
Sic Bo ist ein Würfel- Glücksspiel. Auch unter Namen wie Dai Siu, Big and Small, Chuck a Luck, Grand Hazard, Birdcage oder Hi Lo bekannt, wird es vor allem in den Casinos von Macao oder USA sowie letztens immer öfters in Europa gespielt. Höchstwahrscheinlich ist es im 20. Jahrhundert von China in die Vereinigten Staaten gekommen.
Sic Bo wird mit 3 Würfeln gespielt, die in einem käfigähnlichen Behälter (Birdcage) eingeschlossen sind. Zuerst platzieren die Spieler ihre Einsätze auf einem Tableau und dann dreht der Croupier den birdcage mit den Würfeln. Die geworfenen Augenzahlen werden von ihm auf einer Tastatur eingetippt und so erscheinen die Felder mit allen gewinnenden Wetten. Sobald die Gewinne ausbezahlt und Verluste eingezogen werden, beginnt ein neuer Coup.
Sic Bo wird im berühmten Casino Lisboa in Macao Big and Small (chinesisch Dai Siu) genannt. Das kommt von den Wetten auf eine niedrige (kleiner oder gleich 10) bzw. hohe Augensumme (größer oder gleich 11). In beiden Fällen darf auch kein Triple fallen. Zu den mehrfachen Chancen gehört Specific Triple = hier setzt man auf ein konkretes Tripel; Any triple d.h. egal welche aber drei gleiche Augenzahlen; Specific Double = eine bestimmte Augenzahl muss auf zwei Würfeln geworfen werden; Domino Combination, bei der man auf zwei bestimmte Augenzahlen wettet, und endlich Total Sum Combination, hier wettet man auf die Augensumme von allen drei Würfeln zusammen. Bei der Wette ‘Single die’ setzt man auf eine bestimmte Augenzahl. Wenn diese nur auf einem der Würfel fällt, so gewinnt man einfach, wenn sie auf zwei Würfeln erscheint, gewinnt man zweifach und analog wenn die Augenzahl auf allen drei Würfeln erscheint, gewinnt man dreifach, dies aber nicht in allen Casinos, manche offerieren in diesem Fall nur einen 3:1 Gewinn statt 12:1. Die sonstigen Auszahlungsquoten sind auch von Spielbank zu Spielbank verschieden.
Craps, auch Craps Shooting bzw. Seven Eleven genannt, ist ein Würfelspiel, das vor allem in den USA sehr populär ist. Der Name kommt vom englischen Wort Crab, dt. Krabbe, welches als Bezeichnung für den Wurf einer Einser- Dublette verwendet wurde. Das Spiel wurde 1813 aus New Orlean von Bernard de Mandeville, dem Präsident des Senats von Louisiana, entwickelt und ist eine vereinfachte Form des alt- englischen Hazard.
Einer von den Spielern – der Shooter- setzt das Banco’, also einen bestimmten Betrag, und die restlichen Spieler, die Faders, setzen dagegen. Der Shooter wirft danach zwei Würfel. Im Falle wenn er im ersten Wurf die Augensumme 7 oder 11 wirft, hat er ein Natural und gewinnt. Hat er 2, 3 oder 12, ist es ein Crap und bedeutet Verlust. Bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, ist es ein Point und der Shooter kann noch einmal werfen. Wirft er beim zweiten Wurf dieselbe Augensumme wie im ersten, gewinnt er. Im Falle von einer 7, verliert er sofort. Falls andere Augensumme fällt, kann er weiter würfeln. Beim Gewinn darf der Shooter die Würfel behalten und weiterspielen, aber er nimmt keinen Gewinn aus der Bank. Im Falle von einem Crap im ersten Wurf, also bei Verlust, darf er auch die Würfel behalten und einen neuen Betrag setzen. Er hat aber auch die Wahl, die Würfel an seinen rechten Nachbar weiter zu geben, was aber ein Muss ist, wenn er eine 7 wirft.
Craps- Würfel, auch African Dominoes genannt, sind rot und durchsichtig. Beim Spiel werden sie normalerweise mit der Hand gegen eine Wand geworfen. Neben dem eigentlichen Spiel ist es möglich, dass die Spieler untereinander noch wetten (Nebenwetten) z. B. dass im nächsten Wurf eine bestimmte Augenzahl fällt oder nicht fällt usw. Im Casinospiel werden diese Nebenwetten nicht von den Spielern untereinander abgeschlossen, sondern gegen die Spielbank. Bei Wette auf Pass wettet man auf Gewinn des Shooters. Die Wette auf Don’t Pass ist nicht direkt ein Gegensatz zur Wette auf Pass. Hier gewinnt man, wenn der Shooter im ersten Wurf einen Crap 2 oder Crap 3 wirft bzw. wenn er einen Point wirft und eine 7 fällt, bevor der Point wiederum geworfen wird. Wenn eine Wette auf Pass getätigt worden ist und der Shooter einen Point geworfen hat, so darf man eine Zusatzwette d.h. Odds bet zur fairen Quote- also ohne Bankvorteil- abschließen. In den meisten amerikanischen Casinos darf man sogar das Doppelte des ursprünglichen Einsatzes setzen. Hat man eine Wette auf Don’t pass gemacht und der Shooter wirft einen Point, darf man ebenso zur fairen Quote Odds bet setzen, wobei sich die Höhe des Einsatzes nach dem möglichen Gewinn richtet. Die Wetten auf Pass und Don’t Pass sind die günstigsten Wetten, die in den Spielbanken angeboten werden. Analog funktionieren die Wetten auf Come und Don’t come, nur diese können zu jedem beliebigen Zeitpunkt gesetzt werden und nicht nur vor dem ersten Wurf des Shooters. Bei one roll bets oder Propositions bets setzt man auf eine bestimmte Augenzahl im nächsten Wurf, diese Wetten sind jedoch nicht besonders vorteilhaft für den Spieler. Bei Place bets setzt man darauf, dass eine bestimmte Augenzahl vor der nächsten Sieben fällt. Prinzipiell identisch zu diesen sind die buy bets, nach Zahlung einer 5% Commission erhält der Spieler die fairen Auszahlungsquoten. Gerade das Gegenstück zu den Wetten der vorigen Gruppe sind lay bets, hier wird darauf gewettet, dass eine Sieben vor der gesetzten Augensumme fällt. Bei Hard way bets wettet man darauf, dass eine gerade Augensumme als Dublette fällt, jedoch unter bestimmten Bedingungen.
Craps wurde als erstes Würfelspiel in der Spielbank von Monte Carlo angeboten. In den europäischen Casinos spielt man vor allem eine vereinfachte Variante (European Seven Eleven). In den USA ist auch das Kartenspiel Card Craps bekannt, bei welcher man die Asse, 2er, 3er, 4er, 5er und 6er von zwei oder auch drei Paketen Spielkarten verwendet und statt zwei Würfel zu werfen, zwei Karten aufdeckt.
Dass Pot Odds sehr wichtig für eine erfolgreiche Poker Strategie sind, hat sich mittlerweile herum gesprochen. Als Pot Odds bezeichnet man die Quote aus dem Betrag den man riskieren muss im Verhältnis zu dem was man gewinnen kann. Das heißt man muss schon wissen wie viel Geld sich im Pot befindet und wie viel man setzen muss um die nächste Karte zu sehen. Beim Online Poker wird einem das relativ einfach gemacht, denn es wird einem bei fast allen Anbietern angezeigt wie groß der Pot ist und natürlich auch wie viel gesetzt werden muss. Damit kann man sich die Pot Odds relativ leicht ausrechnen – zumindest wenn man halbwegs fit im Kopf ist.
An den Live Tischen ist es schon etwas schwieriger. Hier muss man selbst auf die Pot- und Einsatzgrößen kommen. Theoretisch sagt einem das auch der Dealer, aber es ist sehr mühsam ihn jedes Mal zu fragen wie viel im Pot ist. Hierfür sollte man eigene Taktiken entwickeln um die Pot Odds in angemessener Zeit herauszufinden. Man kommt meistens nicht drum herum schon während der Hand und bei jedem Einsatz mitzuzählen.
Um die Thematik der Pot Odds anschaulicher zu machen, ist es ratsam sich folgendes Beispiel anzusehen:
Es wird No Limit Hold’em mit Blinds von 10/20 gespielt. Vor dem Flop erhöht ein Spieler in mittlerer Position auf 70 und der Big Blind callt. Alle weiteren Spieler folden. Es liegen also 2 x 70 (die Erhöhung und der Call) + 10 (der Small Blind) im Pot. Der Big Blind setzt nachdem der Flop ausgeteilt wurde 75. Nun muss der Spieler, der vor dem Flop erhöht hat überlegen was er tut. Und genau bei dieser Überlegung spielen auch die Pot Odds eine Rolle. Er muss 75 setzen um die Chance zu haben 150 (der Betrag, der vor dem Flop im Pot war) + 75 (der Einsatz des Gegners) zu gewinnen. Das entspricht einem Verhältnis von 75 zu 225 oder kurz gesagt 1:3. Das bedeutet also, dass die Pot Odds 3:1 sind. Diese Information ist schon mal sehr hilfreich und der Spieler muss die ermittelten Pot Odds noch mit seiner selbst geschätzten Gewinnchance vergleichen um eine Entscheidung treffen zu können.
Natürlich lässt sich auch diese Theorie deutlich weiter ausbauen und es gibt detailiertere Beschreibungen. Alternativ empfehlen wir auch den passenden Wikipedia-Artikel, den einen Pokeranfänger jedoch etwas überfordern dürfte.
Diese Wettform bezieht sich rein auf die Nutzung von Livewetten. Dabei werden die Quoten nach jedem Tor so erstellt als würde es wieder 0-0 stehen und dies gilt auch für das Ergebnis der abgegebenen Wette. Dies lässt sich am leichtesten in einem Beispiel anschauen:
Sagen wir es steht 6-0 für Chelsea gegen Blackpool und es läuft die 80. Minute. Im Normalfall wäre diese Livewette dem Untergang geweiht, da alles feststeht, aber bei den Nullstandswetten wird die Wette so gewertet als würde es wieder 0-0 stehen. Das heißt in diesem Fall, dass man ruhig auf einen Sieg Blackpools setzen kann, denn das Spiel muss danach nur 6-1 ausgehen, da für die abgegebene Wette nur die Tore zählen, die nach der Wettabgabe gefallen sind. In unserem Beispiel würde das Spiel also als ein 1-0 Sieg für Blackpool gewertet werden. Damit ergeben sich wirklich extrem interessante Möglichkeiten, vor allem wenn ein Favorit schon klar vorne ist, da die Quoten ordentlich durcheinander kommen können.
Die bekanntesten deutschen Anbieter für diese Wettart sind Tipico und bet3000.
Tipico ist so stark verbunden mit dem deutschen Markt wie kaum ein anderes Sportwetten-Unternehmen. Dabei ist die Firma inzwischen in zwei recht deutlich getrennte Unternehmen aufgeteilt, auch wenn diese unter dem gleichen Markennamen agieren. Auf der einen Seite gibt es in Frankfurt ein Team von Mirarbeitern, die sich um das Filialgeschäft kümmern und auf der anderen Seite gibt es auf Malta ein Team, das einen klaren Fokus auf dem Onlinegeschäft hat.
Für Tipico fing alles mit dem Sportwetten-Boom in Deutschland an. 2004 wurde das Unternehmen gegründet mit einer Malta-Lizenz, die bis heute besteht. Die ersten Jahre konzentrierte sich Tipico vor allem auf den Offline-Markt, also das Betreiben von Annahmestellen und wuchs hier zum wichtigsten und sicherlich besten Anbieter auf dem deutschen Markt heran. Als ab 2006 das Betreiben von Wettshops immer schwieriger wurde auf Grund immer größer werdender rechtlicher Probleme, entschied man sich bei Tipico das Online-Geschäft voran zu treiben. Der wichtigste Schritt hierfür war die Modernisierung und Weiterentwicklung ihres Produktes eBet, das von der Tochterfirma Booxware entwickelt wird, von der auch die Filialsoftware stammt.
Inzwischen ist Tipico online zu einem ernsthaften Konkurrenten herangewachsen und der Tipico Bonus ist ein deutlicher Hinweis dafür, dass man sich auch in der Internetwelt durchsetzen will.
Geblieben ist die Aggressivität mit der das Unternehmen den deutschen Markt angreift. So war Tipico das erste Unternehmen, das 2011 sofort wieder Bandenwerbung buchte und offizieller Wettpartner eines Bundesliga-Clubs wurde (Hoffenheim und Freiburg). Auch der Ausbau des eigenen Angebotes wird weiter vorangetrieben. Im Internet kamen noch die Produkte Casino und Live-Casino dazu, während im man Sportwetten-Bereich einer der Vorreiter in Deutschland war wenn es um den Ausbau der Livewette geht. Hier investierte Tipico sehr früh und war eines der ersten Firmen mit deutschem Fokus, die auf die Null-Standswette setzte (auch asiatische Livewette) genannt.
Aktuell bietet Tipico einen 100% Bonus von bis zu 100€ an und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass man dieses Angebot verringern wird, da alles auf Expansion eingestellt zu sein scheint. Tipico besuchen…
Dies ist eine besondere Form eines Sportwetten Bonusangebotes und hat seinen Ursprung vor allem bei den traditionellen englischen Buchmachern. Dabei wird eine Art Gutschein/Token vergeben, der dann später bei einer Wette als Einsatz genutzt werden kann. Das besondere hier ist, dass nur der Reingewinn ausgezahlt wird, also nicht der Einsatz.
Hier ein Beispiel:
1. Man bekommt als Kunde eine 10€ Gratiswette/Freebet
2. Diese setzt man auf eine Quote von 1,50 und die Wette ist erfolgreich
3. Man bekommt nur den Reingewinn, also 5€ und nicht auch den Einsatz von 10€
Diese Bonusform wird oftmals kritisiert, da viele Spieler nur die Nachteile sehen, also dass der Einsatz eben nicht auch Teil der Auszahlung ist. Die Nachteile werden jedoch aufgewogen, indem die Bedingungen für solch eine Gratiswette viel niedriger sind. So muss bei den Anforderungen nicht mehrmals umgesetzt werden und oftmals wie bei Ladbrokes keine Mindestquote erfüllt werden. Auf den zweiten Blick kann also die Gratiswette der durchaus bessere Sportwetten Bonus sein, wobei das im Endeffekt Geschmackssache ist.
Der Begriff Wettbonus hat sich in den letzten Jahren in der Internet-Welt etabliert im Zuge der Online-Buchmacher, die in Mode kamen und inzwischen Oddset stark verdrängt haben. Der Begriff (im Englischen oftmals als „betting bonus“ bezeichnet) bezeichnet den Bonus, den Neukunden bei ihrer ersten Einzahlung oder ersten Wette bei einem Buchmacher bekommen.
Inzwischen haben sich sehr unterschiedliche Formen der Wettbonus-Angebote entwickelt. Während es in England traditionell sehr einfach zu erspielende Gratiswetten gibt, neigt man in Rest Europa eher zu etwas komplizierteren Ersteinzahlungs-Angeboten, bei denen vor der ersten Auszahlung gewisse Bedingungen an Umsatz und Mindestquote erfüllt werden müssen.
Welches die bessere Variante ist lässt sich dabei kaum sagen, da alle Arten Vor- und Nachteile haben, so dass hier wohl vor allem der persönliche Geschmack entscheidet.
Hier finden Sie eine ausführliche Liste der wichtigsten Bonusangebote: Wettbonus.Net
Ladbrokes ist ein englischer Glücksspielanbieter, der seinen Ursprung als Buchmacher hat und sich mit der Modernisierung zu einem großen Anbieter jeglicher Glücksspielarten entwickelt hat. Das Unternehmen wird seit 1967 an der Londoner Börse gehandelt, wurde jedoch schon 1886 gegründet.
Damit ist Ladbrokes der älteste Buchmacher, der bis heute aktiv ist und den Sprung ins Onlinegeschäft erfolgreich vollzogen hat.
Das Unternehmen betreibt weltweit über 3000 Wettshops, von denen die meisten in England und Irland zu finden sind. Interessant ist auch die Tatsache, dass das Unternehmen ganze 15.000 Angestellte hat, was sie auch zu einem der größten Arbeitgeber der Branche macht.
Zwischen 1999 und 2005 agierte Ladbrokes als Teil der weltberühmten Hilton Group, aber 2005 wurde die Hotelsparte wieder verkauft und Ladbrokes bekam seinen Namen zurück und konzentrierte sich von diesem Augenblick an voll und ganz auf das Glücksspielgeschäft.
Diesen Buchmacher macht die traditionell hohe Markttiefe aus, die in England inzwischen Tradition hat. So wird nicht wie in Deutschland versucht die sehr kleinen Ligen abzudecken. Viel mehr versucht der Anbieter wichtige Ligen sehr tief abzudecken und extrem viele Märkte anzubieten, so dass Premier League Spiele über 100 Wettoptionen haben.
Da Ladbrokes mit der Zeit gehen musste wurden neben den Wetten auch noch Poker, Casino, Finanzwetten, Lotto, Games und Bingo etabliert. Den wichtigsten Teil neben Sportwetten machen Poker und Casino aus, die beide im Microgaming Netzwerk sind, was vor allem für ein sehr starkes Casinoangebot sorgt.
In Deutschland hat Ladbrokes eine ganz besondere Vorgeschichte. So was das Unternehmen hier aktiv bevor die meisten vermutlich wussten wer betandwin überhaupt ist, aber ihnen wurde eine Unterlassungserklärung aufgezwungen durch Westlotto, so dass Ladbrokes sehr lange keine deutschen Kunden akzeptieren durfte. Seit 2010 hat sich dies geändert, aber es dauerte bis März 2011 bis Ladbrokes ein wirklich vollständiges deutschsprachiges Angebot im Programm hatte. Inzwischen kann man folgende Produkte (inklusive Bonusangebote) nutzen:
Ladbrokes startete spät im deutschsprachigen Markt, aber sie sind dennoch ein Big-Player, da sie die Mittel und das Personal haben um große Projekte anzugehen und auch um große Kundenmengen zu bewältigen. Dies bewiesen sie auch indem sie von Beginn an alle wichtigen Zahlungsmethoden im Programm hatten wie Sofortüberweisung oder Paysafecard.
Hier gibt es Details zum Ladbrokes Angebot und dem Ladbrokes Bonus