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Gambler Wiki

Doppelchance

Die Doppelchance ist eine Quote, die im Normalfall einen Mittelwert aus zwei Quoten bei einer 3-Wege-Wette bildet. So wird durch einen einzigen Tipp auf zwei der drei Möglichkeiten getippt, was die Quote natürlich verringert. Die meisten Buchmacher bilden eine Art Mittelwert aus den zwei einzelnen Quoten, einige jedoch verringern die Doppelchancequote noch weiter um ihr Risiko geringer zu halten.

Doppelchance-Möglichkeiten:

1x = Heimmannschaft oder unentschieden ; 12 = Heim- oder Auswärtsmannschaft ; x2 = unentschieden oder Auswärtsmannschaft

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Bukidomino

Bukidomino, auch Buki-Domino, Bookie-Domino bzw. Booky-Domino geschrieben, oder kurz Buki ist ein Glücksspiel, das in Wien zu Anfang des 20. Jahrhunderts viel gespielt wurde.

Der Ablauf einer Buki-Partie wird im 15. Kapitel des Romans Zwischen neun und neun von Leo Perutz geschildert. Die folgende Beschreibung stützt sich auf die in Perutz’ Roman gegebenen Hinweise, sowie auf die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen.

Beschreibung

Vier Spieler spielen eine Partie „normales Domino“; gemeint ist ein Blockdomino für vier Personen. Domino wurde in Österreich früher mit 36 Steinen gespielt: man nahm die 45 Steine eines Doppel-Acht-Spiels und entfernte daraus die neun Doppelsteine (0-0, 1-1 bis 8-8). Die Steine werden vom Spielleiter, dem Buki, verdeckt gemischt, jeder der Spieler erhält sechs Steine, der Bankhalter bedient sich selbst zuletzt. Die verbleibenden Steine bilden den „Stamm“ und werden im Laufe des Spieles nicht verwendet.

Auf einer alten Liste verbotener Spiele wird Booky- oder Sechser-Domino angeführt: Im Gegensatz dazu wurde laut Beck das Buki-Spiel mit sieben Steinen je Spieler jedoch toleriert.

Ein Spieler beginnt, die übrigen Spieler legen nacheinander je einen Stein an. Wer nicht anlegen kann, muss aussetzen; es gibt kein Kaufen. Wer zuerst alle Steine angelegt hat, ist Sieger.

Vor jedem Spiel können neben den beteiligten Spielern auch die Zuschauer, Kiebitze oder Galeristen genannt, auf einen der vier aktiven Spieler – bzw. nach Unger und Beck: auf einen der drei Gegenspieler des Bankhalters – setzen. Diese Wetten werden beim Buki abgeschlossen.

Die Bezeichnung Buki leitet sich von engl. bookie (seltener booky geschrieben), der Abkürzung für bookmaker, ab. Um 1900 war im Pferderennsport die englische Bezeichnung bookmaker gebräuchlich, die eingedeutschte Bezeichnung Buchmacher setzte sich erst später durch. Die Verbindung zur Pferdewette wird in Perutz’ Roman zum einen durch den Hinweis deutlich, dass man auf die Spieler „wie auf Rennpferde“ setzt, zum anderen lässt Perutz diese Episode im Café Turf spielen.

Gewinnt der Spieler, auf den man gesetzt hat, so erhält man vom Buki „dreifaches Geld“. Wie aus Perutz’ Beschreibung klar hervorgeht, ist damit eine Gewinnquote von 2 : 1 gemeint: Nachdem Stanislaus Demba, die Hauptfigur des Romans, 10 Kronen gesetzt und gewonnen hat, besitzt er 30 Kronen, sein Gewinn beträgt daher nur 20 Kronen. Sodann lässt er Einsatz und Gewinn stehen − er legt „Geld auf Geld“ − und gewinnt abermals, wodurch sich sein Vermögen auf 90 Kronen erhöht. Nach einem weiteren Gewinn besitzt er 270 Kronen und wird dann vom Buki um den Gewinn und den ursprünglichen Einsatz geprellt.

Da der Buki im Fall eines Gewinnes nur eine Quote von 2 : 1, anstelle der fairen Quote von 3 : 1 bezahlt, gewinnt er im Mittel 25 Prozent der getätigten Einsätze (Bankvorteil). Beck gibt eine Gewinnquote von 2½ : 1 an, der Bankvorteil beträgt dann 12,5 Prozent. (Bei diesen Berechnungen ist vorausgesetzt, dass man als Spieler in jedem einzelnen Spiel denselben Einsatz riskiert – unabhängig davon, ob man den „Ansatz“ hat oder nicht.)

Der Gewinner eines Spieles hat den Ansatz beim nächsten Spiel; er muss seinen Einsatz vor dem Spielen des ersten Steines tätigen. Die anderen Spieler dürfen – nach Beck – mit ihren Einsätzen solange warten, bis sie das dritte Mal an der Reihe sind anzulegen, bzw. – nach Unger – müssen ihren Einsatz leisten, solange sie noch mindestens fünf Steine besitzen.

Quelle: Wikipedia

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Buchmacher, Bookie, Bookmaker

Ein Buchmacher offeriert Wetten mit festen Quoten auf Ausgänge von zukünftigen Ereignissen insbesondere von sportlichen Veranstaltungen. Er garantiert mit seinem Namen für die Auszahlung der Gewinne zu den in seinem Buch stehenden Gewinnquoten und Wetteinsätzen.

Diese Tätigkeit kann legal oder illegal sein. In Deutschland benötigt er eine behördliche Erlaubnis. Viele Buchmacher oder Buchmacherfirmen residieren in Steueroasen oder in Ländern mit liberaler Glücksspieltradition wie England, Irland oder Hongkong. Die rechtliche Beurteilung von Buchmachern, die im Internet über Ländergrenzen hinweg Sportwetten vermitteln, befindet sich in einer Grauzone. Die internationale Durchsetzung von Rechtsansprüchen steht praktisch in keinem Verhältnis zum beklagten Schaden. Buchmacher bieten u.a. Wetten auf Pferderennen, Fußball-, Eishockey- Basketballspiele an. In England werden von Buchmachern traditionell auf fast alle öffentlichen Ereignisse im voraus Quoten angeboten. Diese Quoten können die Buchmacher jederzeit verändern. Abgeschlossene Wetten behalten aber die vereinbarte Quote, die bei Abschluss der Wette galt.

Der Buchmacher bietet z.B. feste Quoten auf Sieg, auf Unentschieden oder auf Niederlage an. Eine Quote gibt das Verhältnis vom Einsatz zu dem möglichen Gewinn an: z.B. “zahle 2,50 für 1 Euro Einsatz”. Die Multiplikation der Quote mit dem Wetteinsatz ergibt den möglichen Gewinn. Um die Gewinnmöglichkeit weiter zu erhöhen, können verschiedene unabhängige Wetten zu einer Gesamtwette beim Buchmacher kombiniert werden. Dabei sinkt natürlich umgekehrt auch die Gewinnwahrscheinlichkeit für eine solche Kombinationswette entsprechend.

Der Buchmacher geht gegebenfalls große Risiken ein, da er mit Wahrscheinlichkeiten und oft großen Wetteinsätzen handelt. Natürlich neutralisieren sich gegensätzliche Wetten und damit einen Teil seines Risikos. Gegen unausgeglichene Verlustrisiken bei hohen Einsätzen rückversichert sich der Buchmacher an internationalen, häufig asiatischen Wettbörsen. In der Regel ist es ein äußerst einträgliches Geschäft. Es sind aber auch schon Buchmacher Pleite gegangen und konnten die Wettgewinne nicht auszahlen. Buchmacher waren in der Vergangenheit an Wettmanipulationen beteiligt. Es wurden Schiedsrichter, Clubmanager, Trainer und Spieler mit hohen Geldbeträgen bestochen, um überraschende Ergebnisse zu erzielen und viele Wetten leer ausgehen zu lassen. Die weltweit großen Wettumsätze machen solche Manipulationen leider äußerst attraktiv. Der Buchmacher ist gegenüber dem Wettenden im Vorteil, da er für seinen Gewinn nicht das richtige Ergebnis vorhersagen muss. Seine Aufgabe besteht darin, den prozentualen Anteil der Wetten für die verschiedenen Wettausgänge richtig einzuschätzen und darauf aufbauend die Quoten zu errechnen. Große Buchmacherfirmen arbeiten dabei mit umfangreichem statistischem Material und Methoden.

Durch einen Blick in seine “Bücher” sieht der Buchmacher ständig, wie sich die abgeschlossenen Wetten prozentual verteilen. Er kann die Quoten jederseit anpassen (aber nicht rückwirkend). So ähnlich wie bei Wahlhochrechnungen, kommt er dann mit sehr kleinen Stichproben zu sehr präzisen Aussagen bezüglich der Wettvorhersagen der Wettteilnehmer.

Bei sog. “fairen Quoten” müsste der Buchmacher das gesamte Geld der Verlierer an die Gewinner auszahlen. Selbstverständlich liegen die realen Quoten darunter, daraus resultiert der Gewinn der Buchmacher. Die Gewinnausschüttung liegt beim deutschen Oddset zwischen 50 % und 60 %. Bei ausländischen Buchmachern, insbesondere englischen, sind Ausschüttungen über 90 % keine Seltenheit.

Vom Buchmacher zu unterscheiden ist der Totalisateur (sic!), der bloß als Vermittler von Wetten, nicht jedoch als Wettgegner auftritt, siehe Totalisator.

Achtung: Das Wettspiel kann süchtig machen! Und der Wetter kann leicht seine finanziellen Möglichkeiten überschätzen und am Ende ohne Gewinn und ohne Geld dastehen! Deshalb sollten nur kleine Beträge zur Erhöhung des Spaßes und der Spannung gesetzt werden.

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Boule

Boule (franz. Kugel) ist der Name eines dem Roulette ähnlichen Glücksspiels, das aus dem im 19. Jahrhundert beliebten Petits chevaux hervorgegangen ist.

Das Boule-Spiel

Der Kessel ist in achtzehn Felder unterteilt, diese sind mit den Zahlen Eins bis Neun nummeriert, jede Zahl ist zweifach vertreten. Die Zahlen 1, 3, 6 und 8 sind schwarz, die Zahlen 2, 4, 7 und 9 sind rot, die 5 ist gelb.

Anstelle einer Elfenbein-Kugel wie beim Roulette wird beim Boule-Spiel ein Kautschuk-Ball geworfen.

Die Wettmöglichkeiten

Einfache Chancen

  • Rouge (Rot: 2, 4, 7, 9) - Noir (Schwarz: 1, 3, 6, 8)
  • Pair (Gerade: 2, 4, 6, 8) - Impair (Ungerade: 1, 3, 7, 9, ohne die 5)
  • Manque (Niedrig: 1, 2, 3, 4) - Passe (Hoch: 6, 7, 8, 9)

Die Zahl Fünf entspricht dem Zéro beim Roulette: Fällt die Boule auf die Fünf, so verlieren alle Einsätze auf den einfachen Chancen.

Mehrfache Chance

  • Plein: Ein Satz auf eine volle Nummer wird im Gewinnfall im Verhältnis 7:1 ausbezahlt.
  • Cheval: Ein Satz auf zwei Nummern wird im Gewinnfall im Verhältnis 3:1 ausbezahlt.

Bankvorteil

Der Bankvorteil beträgt bei allen Wettarten des Boule-Spiels 1/9 = 11,1%. Boule ist daher für den Spieler sehr nachteilig. Beim Roulette etwa beträgt der Bankvorteil auf den einfachen Chancen 1,35% auf den mehrfachen 2,70%.

Boule wird verglichen mit dem Roulette um niedrige Einsätze gespielt, vor allem in Kurorten, wo es keine Konzession für das Grand jeu, d.h. für eine Spielbank gibt.

Quelle: Wikipedia

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Bluff Bluffen

Der Bluff beziehungsweise das Bluffen ist ein Verhalten beim Kartenspiel, bei dem es darum geht, die Gegner zum eigenen Vorteil in die Irre zu führen; dies darf jedoch ausschließlich durch die Spielweise geschehen, also etwa durch die Art des Setzens, des Lizitierens und des Spielens der einzelnen Karten; in manchen Fällen sogar durch Bemerkungen („Mundbluff“), bei dem ein wertvolles Blatt vorgetäuscht wird. Beim Mundbluff dürfen jedoch keine falschen Blätter angekündigt werden.

Beim Poker ist es von außerordentlicher Wichtigkeit zu gegebenen Situationen zu bluffen, da Spieler, die nur starke Hände spielen, in der Regel durch plötzliches Erhöhen andere Spieler vom Tisch jagen und somit ihre starken Hände nicht ausspielen können, beziehungsweise keinen großen Pot dadurch gewinnen können. Somit ist es wichtig zu bluffen, um den Gegner zu irritieren und weniger Informationen über die eigene Hand preiszugeben.

Neben Poker bieten auch die Spiele Bridge, Canasta, Watten und Doppelkopf die Möglichkeiten für einen Bluff.

Quelle: Wikipedia

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Blitzwette

Die Blitzwette ist ein leider viel zu nachlässigtes Feature eines Onlinewettbüros. Hierbei wird alles unnötige weggelassen wie Grafik und Sonderwetten und der Kunde kann sich sehr schnell zu den Hauptwetten durchklicken und sie abgeben. Dies ist besonders sinnvoll wenn nur wenige Sekunden bis zu einem Ereignis bleiben. Ein vorbildliches Angebot an Blitzwetten bietet Paddy Power an. Viele andere Buchmacher beachten dieses Feature leider kaum oder gar nicht.

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Black Jack

Black Jack ist das meistgespielte Karten-Glücksspiel, das in Spielbanken angeboten wird. Black Jack ist ein Abkömmling des französischen Vingt (et) un (dt. Einundzwanzig bzw. Siebzehn und vier, siehe dort).

Das Spiel
Die Regeln des Black Jack sind international nahezu einheitlich, die nachstehende Beschreibung folgt dem Reglement der Casinos Austria.

Die Regeln

Allgemeines
Black Jack wird mit sechs Paketen französischer Spielkarten zu 52 Blatt, also 312 Karten, an einem etwa halbkreisförmigen Tisch gespielt. An der geraden Seite sitzt der Croupier (Dealer, Bankhalter), ihm gegenüber befinden sich die Plätze für bis zu sieben Spieler (Pointeure).
Ziel des Spiels ist es, mit zwei oder mehr Karten näher an 21 Punkte heranzukommen als der Croupier, ohne dabei den Wert von 21 Punkten zu überschreiten.

Die Werte der einzelnen Karten

· Asse zählen nach Belieben ein oder elf Punkte.

· Zweier bis Zehner zählen entsprechend ihren Augen zwei bis zehn Punkte.

· Bildkarten (Buben, Damen, Könige) zählen zehn Punkte.

Spielablauf
Vor Beginn eines Spieles platzieren die Spieler ihre Einsätze auf den bezeichneten Feldern (boxes) entsprechend den vom Casino festgesetzten Limits, gewöhnlich mindestens 10 € und höchstens 600 €.
In einer Box dürfen neben dem Boxeninhaber auch andere Spieler mitsetzen, mitsetzende Spieler haben aber kein Mitspracherecht und müssen die Entscheidungen des Boxeninhabers akzeptieren.
Sind die Einsätze getätigt, beginnt der Croupier zu teilen. Bei Black Jack werden alle Karten offen gegeben, zunächst erhält jeder Spieler zwei Karten, der Croupier selbst nur eine.
Beginnend mit dem Spieler zur Linken des Croupiers kann nun jeder Teilnehmer solange weitere Karten verlangen (hit), bis er glaubt, nahe genug an 21 Punkte herangekommen zu sein und keine weitere Karte mehr wünscht (stay). Wer jedoch mit seinen Karten den Wert 21 überschreitet (bust), verliert sofort; die Karten und der Einsatz werden vom Croupier eingezogen.
Sind alle Spieler bedient, so zieht der Croupier seine zweite Karte. Hat er 17 oder mehr Punkte, so muss er stehenbleiben, hat er 16 oder weniger Punkte, so muss er eine weitere Karte ziehen (“Dealer must stand on 17 and must draw to 16“).
Dabei gilt folgende Regel: Der Croupier muss ein Ass stets mit elf Punkten zählen, es sei denn, er würde auf diese Weise den Wert 21 überschreiten; nur dann zählt er das Ass mit einem Punkt. Hat der Croupier z.B. ein Ass und eine Sechs, so muss er das Ass mit elf und die Hand mit siebzehn Punkten bewerten und darf keine weitere Karte ziehen (“Dealer stands on soft 17“).
Wenn der Croupier 21 Punkte überschreitet, so haben alle noch im Spiel verbleibenden Teilnehmer automatisch gewonnen. Sonst gewinnen nur jene Spieler, deren Kartenwert näher an 21 Punkte heranreicht als der des Croupiers.
Hat ein Spieler gleich viele Punkte wie der Croupier, so ist das Spiel unentschieden (stand off, push, tie), der Spieler verliert nichts, er gewinnt aber auch nichts.
Gewinnt ein Spieler, so erhält er i.A. einen Gewinn in der Höhe seines Einsatzes (1 : 1, even money); in den beiden folgenden Fällen werden jedoch erhöhte Gewinne ausgeschüttet.

Siebener-Drilling
Hat ein Spieler 21 Punkte bestehend aus drei Siebenern (Triple seven), so gewinnt er sofort im Verhältnis 3 : 2, unabhängig von der Karte des Croupiers. Das Spiel ist nach der Gewinnauszahlung für die betreffende Box beendet.

Black Jack
Nach dem Siebener-Drilling ist Black Jack, eine Kombination von 21 Punkten bestehend aus den ersten beiden Karten, also Ass und Zehn, bzw. Ass und Bild, das beste Resultat.
Hat ein Spieler einen Black Jack, nicht aber der Croupier, so erhält der Spieler einen 3 : 2 Gewinn ausbezahlt (“Black Jack pays 3 to 2“). Hat der Croupier jedoch auch einen Black Jack, so ist das Spiel unentschieden.
Hat der Croupier einen Black Jack, so verlieren alle noch im Spiel befindlichen Teilnehmer, ausgenommen diejenigen, welche ebenfalls einen Black Jack besitzen; insbesondere auch all diejenigen Spieler, welche 21 Punkte in der Hand halten. (Hat ein Spieler einen Siebener-Drilling, so hat er bereits seinen Gewinn erhalten und ist bereits aus dem Spiel.)

Insurance (Versicherung gegen Black Jack)
Hat der Croupier als erste Karte ein Ass, so können sich die Spieler gegen einen Black Jack des Croupiers versichern, indem sie einen entsprechenden Einsatz auf die Insurance line setzen. Zieht der Croupier als zweite Karte eine Zehn oder eine Bildkarte, so hat er einen Black Jack und die Versicherung wird im Verhältnis 2 : 1 ausbezahlt (“Insurance pays 2 to 1“). Hat der Croupier jedoch keinen Black Jack, so wird die Versicherungsprämie eingezogen.
Hat ein Spieler einen Black Jack und der Croupier als erste Karte ein Ass, so kann sich der Spieler einen 1 : 1-Gewinn auszahlen lassen und das Spiel beenden. Dies entspricht gerade dem Abschluss einer Versicherung, wobei der Spieler die Hälfte seines ursprünglichen Einsatzes auf die Insurance line platziert.
Die Versicherung gegen einen Black Jack des Croupiers ist im Grunde eine Nebenwette, der Bankvorteil beträgt bei der Insurance 1/13 = 7,692 %

Split (Teilen)

Ein Spieler kann seine Hand teilen (split), wenn die ersten beiden Karten gleichwertig sind (z. B. zwei Sechser oder Bube und Dame); er spielt dann mit „geteilter Hand“ mit zwei getrennten Einsätzen weiter, wobei mehrfaches Teilen (resplit) möglich ist. Für jede geteilte Hand ist ein weiterer Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes zu leisten. Der Spieler erhält nun in jeder geteilten Hand beliebig viele Karten.
Ausnahme: Teilt ein Spieler zwei Asse, so erhält er auf jedes Ass nur mehr eine weitere Karte. Ist diese ein weiteres Ass, so ist ein nochmaliges Teilen aber weiterhin möglich.
In einer geteilten Hand gilt die Kombination Ass und Bild bzw. Ass und Zehn jedoch nicht als Black Jack, sondern als 21 Punkte, da die Kartenkombination nicht mit den ersten beiden Karten erzielt wurde.

Double (Verdoppeln)
Ein Spieler kann, nachdem er seine ersten beiden Karten erhalten hat, seinen Einsatz verdoppeln (double). Der Wert der beiden Karten ist dabei unerheblich (Double down on any two). Wenn ein Spieler verdoppelt, so erhält er danach noch genau eine Karte zugeteilt.
Ein Verdoppeln nach dem Teilen ist möglich (Double down on split pairs).
Ein mitsetzender Spieler in einer Box kann nur dann verdoppeln, wenn auch der Boxeninhaber seinen Einsatz verdoppelt.

Regel-Varianten
Viele Casinos schränken die Wahlmöglichkeiten der Spieler ein. Die am häufigsten anzutreffenden Abweichungen von den obigen Regeln sind:

· Verdoppeln: Das Verdoppeln ist nur dann gestattet, wenn die ersten beiden Karten den Wert 9, 10 oder 11 aufweisen.

· Teilen: Mehrfaches Teilen ist möglich, in einer geteilten Hand darf aber nicht verdoppelt werden.

Analyse
Betrachtet man die Regeln des Black Jack, so fällt auf den ersten Blick eine Reihe von Asymmetrien auf, die den Spieler bevorzugen.

Die Vorteile des Spielers

· Gewinnt ein Spieler mit Black Jack, so gewinnt er im Verhältnis 3 : 2; gewinnt jedoch der Croupier mit Black Jack, so gewinnt er nur im Verhältnis 1 : 1.

· Der Spieler ist frei in den Entscheidungen, ob er eine Karte verlangen soll oder nicht, wie er ein Ass bewerten soll, und kann diese abhängig vom Wert der ersten Karte des Croupiers treffen. Der Croupier aber ist in seiner Spielweise an eine starre Regel gebunden.

· Der Spieler kann mit einem aussichtsreichen Blatt den Einsatz vor einem Kauf verdoppeln und damit den Croupier zwingen, das Spiel zum doppelten Betrag fortzusetzen.

· Der Spieler kann zwei gleichwertige Karten teilen und so möglicherweise mit zwei Händen gegen den Croupier gewinnen.

Der Vorteil der Spielbank
Diesen Vorteilen steht natürlich ein - versteckter - Vorteil der Spielbank gegenüber. Wenn ein Spieler 21 Punkte überschreitet, so verliert er seinen Einsatz sofort. Wenn nun in demselben Spiel der Croupier ebenfalls die 21 Punkte überschreitet, so bleibt das Spiel für den Spieler verloren und gilt nicht als unentschieden, er erhält ja seinen Einsatz nicht mehr zurück.
Aus dieser Ungleichheit resultiert der Bankvorteil (Erwartungswert der Spielbank pro gesetztem Euro) beim Black Jack. Dieser ist natürlich von der gewählten Spielstrategie abhängig; wenn sich der Spieler in jeder Situation im Sinne der Wahrscheinlichkeitsrechnung optimal entscheidet, so beträgt dieser gerade 0,475 %, damit ist Black Jack das bei weitem am wenigsten nachteilige Spiel, das in Spielbanken zu finden ist.
Zum Vergleich: Der Bankvorteil bei den einfachen Chancen des Roulette beträgt 1,35 %, bei den mehrfachen Chancen 2,70 %.

Strategie

Basic strategy
Hält sich der Spieler an die folgenden Regeln, so minimiert er den Bankvorteil.

Hard hands
Als Hard hand bezeichnet man alle Kombinationen ohne Ass sowie eine Hand mit einem Ass, wenn dieses mit einem Punkt gezählt wird, so ist z. B. die Kombination A-5-7 ist eine Hard 13.

· Hält der Dealer ein A, 10, 9, 8 oder 7, so soll man bei einer Hard 16 kaufen und bei einer Hard 17 stehenbleiben.

· Hält der Dealer eine 6, 5 oder 4, so soll man mit einer Hard 12 oder höher stehenbleiben.

· Hält der Dealer eine 3 oder 2, so soll man bei einer Hard 12 kaufen aber bei einer Hard 13 oder höher stehenbleiben.

Soft hands

Eine Soft hand ist eine Hand mit einem Ass, das mit elf Punkten bewertet wird, so kann z. B. eine Hand aus Ass und Sechs als 17 Punkte gezählt werden.

· Bei einer Soft hand mit 19 oder mehr Punkten soll man niemals kaufen.

· Mit einer Soft 18 bestehend aus drei oder mehr Karten soll man nur dann kaufen, wenn der Dealer eine 9, 10 oder A hält.

· Mit einer Soft 17 bestehend aus drei oder mehr Karten soll man immer kaufen.

Soft hand doubles

· Eine Hand von A-2 (soft 13) soll nur gegen eine 6 verdoppelt werden, in allen anderen Fällen soll der Spieler kaufen.

· Eine Hand von A-3 (soft 14) oder A-4 (soft 15) soll gegen eine 6 oder 5 verdoppelt werden, in allen anderen Fällen soll der Spieler kaufen.

· Eine Hand von A-5 (soft 16) soll gegen eine 6, 5 oder 4 verdoppelt werden, in allen anderen Fällen soll der Spieler kaufen.

· Eine Hand von A-6 (soft 17) soll gegen eine 6, 5, 4 oder 3 verdoppelt werden, in allen anderen Fällen soll der Spieler kaufen.

· Eine Hand von A-7 (soft 18) soll gegen eine 6, 5, 4 oder 3 verdoppelt werden; der Spieler soll gegen eine 2, 7 oder 8 stehen bleiben und gegen eine 9, 10 oder A kaufen.

Für eine Hand mit zwei Assen (soft 12) siehe Splits.

Hard hand doubles

· Eine Hard hand von 8 oder weniger Punkten soll man niemals verdoppeln.

· Eine Hand von 9 Punkten (ohne Ass) bestehend aus zwei Karten soll man nur dann verdoppeln, wenn der Dealer eine 6, 5, 4 oder 3 hält.

· Eine Hand von 10 oder 11 Punkten (ohne Ass) bestehend aus zwei Karten soll man stets verdoppeln, ausgenommen der Dealer hält 10 oder A.

· Eine Hard hand mit 12 oder mehr Punkten soll man niemals verdoppeln.

Splits

· Zwei Asse soll man immer teilen, ausgenommen der Dealer hat ein Ass.

· Zweier, Dreier und Siebener soll man nur dann teilen, wenn der Dealer eine 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 hält.

· Zwei Vierer soll man nur dann teilen, wenn der Dealer eine 5 oder 6 hält.

· Fünfer und Zehner soll man niemals teilen.

· Zwei Sechser soll man nur dann teilen, wenn der Dealer eine 2, 3, 4, 5 oder 6 hält.

· Zwei Achter soll man immer teilen, ausgenommen der Dealer hat 10 oder A.

· Zwei Neuner soll man immer teilen, ausgenommen der Dealer hat eine 7, 10 oder A.

Insurance
Es ist nicht sinnvoll, sich gegen einen Black Jack des Croupiers zu versichern bzw., falls der Croupier als erste Karte ein Ass hält, sich einen Black Jack zum Verhältnis 1:1 auszahlen zu lassen.
Anmerkung: Die hier angegebene Strategie ist optimal bezüglich des obigen Reglements. Regel-Abweichungen bedingen auch Änderungen der optimalen Strategie.

Kartenzählen
Früher war es üblich, dass die in einem Spiel benützten Karten beiseite gelegt wurden und im nächsten Spiel die Karten vom Reststapel gezogen wurden. War der Stapel zu ungefähr drei Viertel abgespielt, wurden die abgelegten Karten mit dem restlichen Talon neu gemischt, und eine neue Taille begann. Auf diese Weise war die Zusammensetzung des Kartenstapels in den einzelnen Spielen sehr unterschiedlich. Kamen z. B. im ersten Coup nach dem Mischen nur wenige hohe Karten, so war die Wahrscheinlichkeit für das Fallen hoher Karten im nächsten Coup natürlich größer geworden.
Der amerikanische Mathematiker Edward O. Thorp entwickelte ein Spielsystem, mit dessen Hilfe man als Spieler gegenüber der Spielbank in Vorteil war, und veröffentlichte dieses im Jahr 1962 unter dem Titel Beat the Dealer. Als Spieler konnte man durch Mitzählen der hohen Karten (Card counting) vorteilhafte Zusammensetzungen des Kartenstapels erkennen und in diesen Fällen einen höheren Einsatz riskieren.

Selbstverständlich setzten die Spielbanken daraufhin Gegenmaßnahmen:

· Die Anzahl der verwendeten Kartenpakete wurde erhöht, ursprünglich wurde mit nur einem Paket gespielt, später mit vier bzw. sechs Paketen.

· Der Kartenstapel wurde nicht mehr bis zum Ende gespielt, sondern es wurde ein Viertel bis ein Drittel des Stoßes “abgeschnitten”.

· Die Wahlmöglichkeiten des Spielers wurden z. T. eingeschränkt (siehe Regel-Varianten).

Trotz dieser Gegenmaßnahmen bot das Kartenzählen dem Spieler weiterhin die Möglichkeit, seine Chancen zu verbessern.
Der sogenannte Five card trick wurde schon früher gestrichen: Ein Spieler, der fünf Karten auf der Hand hielt und dabei die 21 Punkte nicht überschritten hatte, gewann sofort im Verhältnis 1:1, es sei denn, der Croupier hatte ein Black Jack, in diesem Fall gewann die Bank. Mit dieser zusätzlichen Gewinnmöglichkeit lässt sich sogar eine Gewinnstrategie finden, die ohne Kartenzählen auskommt.
Mit der Einführung der sogenannten Shuffle stars, spezieller Kartenschlitten mit eingebauter Kartenmischmaschine, wurde das Kartenzählen endgültig obsolet. Die in einem einzelnen Spiel benützten Karten werden nach dem Coup gleich in den Schlitten zurückgelegt und dort sofort wieder mit den übrigen Karten vermischt - auf diese Weise sind die einzelnen Coups beim Black Jack voneinander unabhängig, so wie die einzelnen Coups beim Roulette.

Third base
Ein sehr weit verbreiteter Irrglaube beim Black Jack ist die Meinung, dass der Spieler, der unmittelbar zur Rechten des Croupiers sitzt - diese Position am Spieltisch wird Third base genannt - mit seiner Spielweise das Resultat des Croupiers beeinflussen kann, schließlich würde ja eine von ihm verlangte Karte andernfalls der Croupier erhalten bzw. erhält der Croupier die eine Karte, die er nicht mehr kauft.
Da aber die nächste Karte nicht bekannt ist, lässt sich für den Spieler aus dieser Position am Spieltisch kein Vorteil ziehen.
Als Spieler wird man an diesem Platz aber sehr häufig von den übrigen Teilnehmern bezüglich der Spielweise kritisiert, und so sollte man diesen Platz eher meiden.

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Bingo

Bingo ist ein Lotteriespiel, das insbesondere in Großbritannien, auf den Philippinen und in den USA sehr beliebt ist. Bingo ist ein Abkömmling des Gesellschaftsspiels Lotto.

Bingo hat der Amerikaner Edwin Lowe 1929 eingeführt. Er beobachtete beim Karneval in Atlanta eine Gruppe von spanischen Spielern, die die gezogenen Zahlen mit getrockneten Bohnen abdeckten und bei Gewinn „Beano“ riefen. Als Edwin Lowe seine ersten Beano-Runden in New York veranstaltete, rief eine Gewinnerin im Eifer des Gefechtes „Bingo“. Diesen Namen fand er besser und so blieb es dabei. Für einen Dollar pro Jahr durften andere das Spiel selber nutzen, allerdings unter der Auflage es Bingo nennen zu müssen. So verdiente er eine Menge Geld damit.

Spielablauf
Die Teilnehmer kaufen Lose oder auch Teilnahmecoupons, die mit einer Anzahl von Zahlen bedruckt sind. Ein Conferencier zieht per Zufall aus einer Trommel Kugeln mit aufgedruckten Zahlen, ähnlich der Lottoziehung. Er ruft diese gezogenen Zahlen aus und die Teilnehmer markieren - sofern die ausgerufenen Zahlen in ihrem Teilnahmecoupon enthalten sind - diese auf ihrem Schein mit einem Farbstempel oder einer anderen Markierung. Sobald der erste Teilnehmer alle Zahlen auf seinem Los markieren konnte ruft dieser laut und vernehmlich Bingo!. Nach der Überprüfung seines Spielscheins ist er der Gewinner, erhält einen Sach- oder Geldpreis und die Spielrunde ist abgeschlossen.

Im Gegensatz zu anderen Lotterien ist Bingo mit einem Gemeinschaftseffekt verbunden, da die Teilnehmer in einem Saal sitzen. Kirchliche Gemeinden nutzen diese Art Spiel oft, um die Mitglieder der Pfarrei sowohl zu beschäftigen als auch um aus dem Erlös der Bingolotterie wohltätige Projekte zu finanzieren.

Auch im Fernsehen ist Bingo Grundlage für erfolgreiche Sendungen. In Skandinavien gibt es seit den 90er Jahren Bingolotto. In Deutschland und Österreich liefen und laufen verschiedene Bingo-Sendungen, vgl. Bingo (Fernsehsendung)

Quelle: Wikipedia

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Bigbet

Der Begriff Bigbet stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als eine Wette mit hohem Einsatz. Festgelegte Werte sind hier natürlich nicht bestimmbar, da eine Bigbet auch immer vom Kapital des Wetters abhängt. Bigbets werden meist bei Insiderwissen oder Favoritenwetten verwendet. Meist werden sie in Form einer Einzelwette platziert, da das Risiko bei hohen Einsätzen niedrig gehalten werden soll.

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Bance francesa

Banca francesa ist ein Glücksspiel mit drei Würfeln. Trotz des Namens „Französische Bank“ handelt es sich um ein portugiesisches Spiel, das nahezu ausschließlich in den Spielbanken in Portugal und Macao angeboten wird.

Die Regeln
Die Spieler setzen ihre Einsätze auf eine der drei Chancen

  • Pequeno auch 5 - 6 - 7 oder Small,
  • Grande auch 14 - 15 - 16 oder Big
  • Ases bzw. Aces,

sodann wirft der Croupier drei Würfel.

Zeigen der drei Würfel

  • drei Einsen, so gewinnen die Einsätze auf Ases im Verhältnis 61 : 1, während die Einsätze auf Pequeno und Grande verlieren;
  • die Augensumme 5, 6 oder 7, so gewinnen die Einsätze auf Pequeno im Verhältnis 1 : 1, die Einsätze auf Grande und Ases werden eingezogen;
  • die Augensumme 14, 15 oder 16, so gewinnen die Einsätze auf Grande im Verhältnis 1 : 1, die Einsätze auf Pequeno und Ases werden eingezogen;
  • eine beliebige andere Augensumme, also 4, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17 oder 18, so bleiben die Einsätze stehen und können von den Spielern verändert werden.

Der Bankvorteil beträgt bei allen drei Wettarten 1/63 = 1,59 %.

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